Alle Beiträge von Ralf Koster

Weiberfastnacht mit dem Mütterstammtisch

Der Mütterstammtisch Kasel und der Jugendring Kasel e.V. laden am Weiberdonnerstag, 08. Februar 2018, wieder zur
traditionellen Fastnachtsparty ein.

Ab 12:11 Uhr werden die Kinder traditionsgemäß durch den Ort ziehen und mit ihrem „Eijo-Maijo-Freichen“ um
Fastnachtseier und sonstige Leckereien bitten.

Ab 15:11 Uhr beginnt die Veranstaltung im Gemeindehaus Kasel mit Kaffee und Kuchen und buntem Programm für Jung und
Alt. Erwartet wird natürlich das erste Kaseler Prinzenpaar, Melanie I. und Dirk I., die Freunde des KV Ruwer mit ihren Garden und ihrem Prinzenpaar sowie die Schirmherrin der diesjährigen Kaseler Fastnachtssession, die
geschäftsführende Bundesfamilien-und arbeitsministerin Katarina Barley (SPD).
Die Kaseler Kinder werden wieder mit einem eigens für das Sessionsmotto einstudierten Beitrag zu begeistern wissen.
Durch das Programm führt Sitzungspräsident Ralf Koster.

Der Abend steht wie in den Vorjahren wieder unter dem Motto „FKK – Frauen-Karneval-Kasel, Party für JederMann“.

Der Mütterstammtisch und der Jugendring freuen sich über Ihren Besuch…

Kasel feierte rauschende Fastnachtsparty im Gemeindehaus

„Diese Kappensitzung wird hoffentlich keine Eintagsfliege bleiben!“, so die einhellige Meinung des Publikums am vergangenen Samstag im restlos ausverkauften Kaseler Gemeindehaus. Der Mütterstammtisch Kasel veranstaltete gemeinsam mit der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel e.V. eine Karnevalsveranstaltung unter dem Titel „Lachendes und tanzendes Gemeindehaus“. Viele Kaseler und auswärtige Besucher folgten dem Aufruf und erschienen als Bauarbeiter maskiert in der Narhalla -ganz getreu dem Kaseler Sessionsmotto „Trotz viel Radau im Straßenbau ruft Kasel wieder laut: Helau!“.

Sitzungspräsident Ralf Koster und das erste Kaseler Prinzenpaar, Melanie Jakoby und Dirk Bootz, begrüßten als prominente Gäste das Trierer Stadtprinzenpaar, Anja Meyer und Peter Peters. Die befreundeten Karnevalsvereine aus Waldrach, Trier-Ruwer und Osburg begeisterten mit Auftritten ihrer Garden. Kasels Bürgermeister Karl-Heinrich Ewald erfüllte seine Pflicht aus den sechs Geboten der Kaseler Fastnacht und stieg ebenfalls in die Bütt. Andernfalls hätte er sich in Form von Aperol aufwiegen lassen müssen und das wäre den Ortschef sicherlich teuer zu stehen gekommen. Des Weiteren konnte der Sitzungspräsident den Nachwuchsbüttenredner Leon Christen mit seiner eigenen Sicht auf die 80er Jahre, das Solomariechen Helena Longen und das Männerballett vom KV Ruwer begrüßen. Als weitere Ehrengäste wurden die Waldracher Kinderprinzessin Anna I. mit Hofdame Nele I. sowie das Ruwerer Prinzenpaar auf die Bühne gerufen. Zu den Höhepunkten des Abends gehörten die Showtanzauftritte vom Chaosteam aus Trier-West, Partyalarm aus Trier-Pfalzel sowie die aus Funk und Fernsehen bekannte „Pratzbähnt“, mittlerweile eine Institution im Trierer Karneval.

Der fieberhaft herbeigesehnte Höhepunkt des Abends war zweifelsohne der Auftritt der Kaseler Müttergarde, die seit Sommer 2017 unter der Leitung von Sonja Modrok und Tanja Theis trainiert hat. Die Kaseler Mütter wussten mit ihren Tänzen das Publikum zu begeistern, der Saal kochte.

Nach vier Stunden war das offizielle Programm vorbei und DJ Torben sorgte für Musik und Gute Laune bis weit in die Morgenstunden.

Diese Fastnachtsveranstaltung wird noch lange im Ruwertal für Gespräch sorgen.

Mitwirkende:

Sitzungspräsident Ralf Koster mit Elferrat (Thomas Theis, Ernst Metz, Jost Luchmann, Markus Kickertz, Jörg Weber, Thomas Hemmes, Robby Frigerio, Christian Reinert, Christoph Hubertus, Martin Marx), Prinzenpaar Melanie Jakoby und Dirk Bootz, Müttergarde (Simone Lauterbach, Karo Kratochwilla, Alexandra Willems, Tina Bootz, Kathrin Reinert, Ute Bettendorf, Steffi Weber, Kerstin Schorer-Hach, Anita Metz – Trainerinnen: Sonja Modrok und Tanja Theis), Trierer Stadtprinzenpaar Anja Meyer und Peter Peters mit Gefolge, KV Ruwer mit Garde, Männerballett und Prinzenpaar, Showtanzgruppe Chaostruppe Trier-Euren, Büttenrede Leon Christen, Solomariechen Helena Longen (beide KV Ruwer), KV Waldrach mit Kinderprinzessin Anna I. mit Hofdame Nele I., Sängerin Jenny Kosancic, Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald, Partyalarm Trier-Pfalzel, Pratzbähnt

Fastnachtsveranstaltung des Mütterstammtisch am 20.01.2018

Unter dem Motto

„Trotz viel Radau im Straßenbau ruft Kasel wieder laut: Helau!“

veranstaltet der Mütterstammtisch Kasel in Verbindung mit der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel e.V. am 20.01.2018 eine ganz besondere Fastnachtsparty.

Den Besucher erwartet ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten. Hierzu zählen sicherlich der Auftritt der „Kaseler Müttergarde“ sowie des ersten Kaseler Prinzenpaars Melanie I. vom gliedisch Düppen & Dirk I. von den roden Sucken. Darüber hinaus werden bekannte Künstler und Gruppen aus der Region – wie z.B. die „Pratzbähnt“, mittlerweile eine Institution im Trierer Karneval, und die Tanzformation „Partyalarm“ – sowie zahlreiche Einzeldarbietungen und befreundete Karnevalsvereine erwartet.

Mit dem Trierer Stadtprinzenpaar, Anja I. und Peter I. von Hagatec, kommt hoher Besuch in die Narhalla in der Nikolausstraße.

Durch das Programm führt Sitzungspräsident Ralf.

Im Anschluss an den offiziellen Teil sorgt DJ Torben für flotte Musik bis in die frühen Morgenstunden.

Alle Informationen rund um die Fastnachtsveranstaltung erhalten Sie im Festheft:

Festheft Lachendes & tanzendes Gemeindehaus

Lachendes & tanzendes Gemeindehaus am 20.01.2018

Unter dem Motto „Trotz viel Radau im Straßenbau ruft Kasel wieder laut: Helau!“ veranstaltet der Mütterstammtisch Kasel in Verbindung mit der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel e.V. am 20.01.2018 eine ganz besondere Fastnachtsparty.

Den Besucher erwartet ein ansprechendes und abwechslungsreiches Programm mit vielen Höhepunkten. Hierzu zählen sicherlich der Auftritt der „Kaseler Müttergarde“ sowie des ersten Kaseler Prinzenpaars

Melanie I. vom gliedisch Düppen & Dirk I. von den roden Sucken

Darüber hinaus werden bekannte Künstler und Gruppen aus der Region – wie z.B. die „Pratzbähnt“, mittlerweile eine Institution im Trierer Karneval, und die Tanzformation „Partyalarm“ – sowie zahlreiche Einzeldarbietungen und befreundete Karnevalsvereine erwartet.

Mit dem Trierer Stadtprinzenpaar, Anja I. und Peter I. von Hagatec, kommt hoher Besuch in die Narhalla in der Nikolausstraße.

Durch das Programm führt Sitzungspräsident Ralf.

Im Anschluss an den offiziellen Teil sorgt DJ Torben für flotte Musik bis in die frühen Morgenstunden.

Im Gemeindehaus stehen 173 Sitzplätze zur Verfügung, darüber hinaus werden weitere Stehplätze angeboten. Der Kartenpreis liegt bei EUR 7,00 bzw. EUR 5,00. Kartenvorverkauf unter fastnacht-kasel@gmx.

Weitere Informationen auf der Facebookseite des „Mütterstammtisch Kasel/Ruwer“.

Neue Satzung und neue Gesichter beim Jugendring Kasel

Am Sonntag, 29.01.2017, fand im Gemeindehaus Kasel der Planungsnachmittag sowie im Anschluss daran die diesjährige Mitgliederversammlung des Jugendring Kasel 1974 e.V. mit Neuwahl des Vorstandes statt.

Der Vereinsvorsitzende Paul Neumann begrüßte hierzu die anwesenden Vereinsmitglieder und blickte auf die Jahre 2015 und 2016 zurück. Im Fokus dieser Rückschau standen natürlich die bekannten Ferienfreizeiten des Vereins – wie die Kinderferienfreizeit in Burgh-Haamstede, die Segeltouren in Holland unter der Leitung von Evi und Hajo Blum sowie die letztjährige Hausboottour in Frankreich. Aber auch weitere gelungene Aktionen, wie z.B. die Fahrt in den Kletterpark nach Bendorf/Sayn unter der Leitung von Teresa Reis oder die alljährlich stattfindenden Kinderkulturtage – organisiert von Kerstin Schorer-Hach – sowie die Aktion Weihnachtsbacken unter der Leitung von Melanie Jakoby und Annkatrin Ogrodnik fanden sehr positive Erwähnung.

Da die Satzung des Vereins bereits seit 26 Jahren unverändert besteht und lediglich durch zwei Nachträge ergänzt wurde, hatten die zuständigen Behörden dem Vereinsvorstand nahegelegt, die Satzung neu zu fassen. In einer kleinen Arbeitsgruppe haben Elisabeth Neumann und Ralf Koster im Vorfeld hierzu einen entsprechenden Entwurf ausgearbeitet und abgestimmt. Der Entwurf wurde im Vorfeld auf der Homepage des Vereins zur Einsichtnahme veröffentlicht und im Rahmen der Mitgliederversammlung vorgestellt, diskutiert und letztlich einstimmig verabschiedet.
Nach dem Bericht des ersten Vorsitzenden, Paul Neumann, des Tätigkeitsberichts der Schriftführerin, Elisabeth Neumann, und des Kassenberichts des 1. Kassierers, Ralf Koster, wurde dem geschäftsführenden Vorstand einstimmig Entlastung für die Jahre 2015 und 2016 erteilt.
Paul Neumann bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Anschließend fanden die Neuwahlen des Vorstandes mit folgendem Ergebnis statt:

1. Vorsitzender: Paul Neumann
2. Vorsitzende: Melanie Jakoby
1. Kassierer: Ralf Koster
1. Schriftführerin: Elisabeth Neumann

Kassenprüfer:
Wilfried Bergmann, Walter Resch

Beisitzer/innen:
Kathrin Reinert, Sandra Frigerio, Teresa Reis, Kerstin Schorer-Hach, Karo Kratochwilla, Annkatrin Ogrodnik, Charlotte Ogrodnik, Hajo Blum, Jörg Weber, Torben Polzin

Sehr positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass viele neue Gesichter als Beisitzer/innen mitarbeiten, darunter auch als jüngstes Mitglied Charlotte Ogrodnik (12 Jahre). Der geschäftsführende Vorstand, der im Amt bestätigt wurde, freut sich auf eine gute und intensive Zusammenarbeit.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde abschließend auf die in 2017 geplanten Aktionen verwiesen. So soll nach dem Vorschlag von Torben Polzin künftig der Jugendring Kasel für die Durchführung des seit zwei Jahren stattfindenden „Kaseler Weihnachtsmarktes“ verantwortlich zeichnen und die Fördervereine der Kindertagesstätte St. Nikolaus Kasel sowie der Grundschule Mertesdorf-Kasel sollen durch Spenden am Erlös dieser – laut Aussage des Vereinsvorsitzenden in Rheinland-Pfalz einmaligen Aktion – beteiligt werden.

Man darf also weiterhin auf die Aktionen des junggebliebenen Vereins im 43. Jahr seines Bestehens gespannt sein.

Ernst Willems aus Kasel als Kreissieger des Fussballkreis Trier-Saarburg geehrt

Beim Ehrenamtstag des Fußballkreises Trier-Saarburg wurde das Präsidiumsmitglied der SG Ruwertal, Ernst Willems aus Kasel, für sein besonderes und langjähriges Engagement und seine Verdienste um die SG Ruwertal als Kreissieger ausgezeichnet. Nach seiner Zeit als aktiver Spieler und Trainer war Ernst Willems über viele Jahre 1. Vorsitzender und Besitzer im Vorstand. Als Mitglied im vierköpfipen Präsidium und Verantwortlicher für die Sportstätten ist er seit diesem Jahr wieder im engeren Führungskreis des Vereins tätig. Sein unermüdlicher und tatkräftiger Einsatz um den Rasenplatz in Kasel ist vorbildlich.

Den Glückwünschen des Fußballkreises Trier-Saarburg schließen sich die SG Ruwertal und die Ortsgemeinde Kasel an und verbinden damit den Dank für den großartigen Einsatz.

Beim Ehrenamtstag des Fußballkreises wurden die Mitglieder Uwe Hermes, Reiner Mertes und Jürgen Modrok für ihr mindestens 15jähriges ehrenamtliches Engagement bei der SG Ruwertal mit einer DFB-Ehrenuhr ausgezeichnet. Die SG Ruwertal und die Ortsgemeinde Kasel gratulieren ebenfalls sehr herzlich und bedankt sich für den vielfältigenund langjährigen Einsatz für den Verein, sei es als Mitglied im Vorstand bzw. Präsisidium oder auch als derzeitiger Stadionsprecher.

Die Fotos zeigen die geehrten Mitglieder der SG Ruwertal mit den Verantwortlichen des Fußballkreises Trier-Saarburg. Stellvertretend für die SG Ruwertal nahmen Erich Scherf und Bernhard Simon an der Ehrung teil.

Verdienstmedaille des Landes an Lisa und Paul Neumann verliehen

TRIER/KASEL. Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat Lisa und Paul Neumann aus Kasel für ihre herausragenden Tätigkeiten in der Kinder-und Jugendarbeit die Verdienstmedaille des Landes verliehen. Diese ist gemäß Landesgesetz eine herausgehobene Ehrung für solidarisches Handeln und Gemeinsinn im Ehrenamt und wird an Menschen verliehen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich in Bereichen des gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Lebens oder im Naturschutz, in der Kommunalpolitik, in der Wirtschaft oder in den Gewerkschaften engagiert haben.

In einer kleinen Feierstunde im großen Sitzungssaal des Kurfürstlichen Palais in Trier nahmen die Eheleute Neumann diese Auszeichnung aus den Händen von Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts-und Dienstleistungsdirektion, entgegen. Präsident Linnertz unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeiten für unsere Gesellschaft und betonte, dass sich unser Bundesland durch die höchste Ehrenamtsquote im bundesweiten Vergleich auszeichne und dies letztlich auch den Charme unseres Landes ausmache. Des Weiteren hob er die Verdienste der Eheleute Neumann in der Kinder-und Jugendarbeit Ihrer Heimatgemeinde in den vergangenen 40 Jahren hervor. Zu den Vereinsaktivitäten zählen neben Gruppenstunden die Durchführung vielfältiger Kinder-und Jugendfreizeiten im In-und Ausland sowie die Ausrichtung von Veranstaltungen wie dem Ruwerweinfest oder dem jährlich im September stattfindenden Krompernfest. Die Kinder-und Jugendarbeit in Kasel trage darüber hinaus auch der Verständigung zwischen den Generationen bei. So ist das Krompernfest ein Gemeinschaftsprojekt des Jugendring und der Seniorengemeinschaft.

Paul Neumann ist seit der Vereinsgründung im Jahre 1974 dessen Vorsitzender und engagiert sich darüber hinaus seit Jahrzehnten kommunalpolitisch im Gemeinderat Kasel, als erster Beigeordneter der Gemeinde sowie im Verbandsgemeinderat Ruwer. Seit der letzten Kommunalwahl 2014 ist er zudem Mitglied des Kreistages Trier-Saarburg.

Der Landtagsabgeordnete Arnold Schmitt (CDU) würdigte das ehrenamtliche Engagement der Geehrten und betonte, dass die Eheleute Neumann diese Auszeichnung in besonderem Maße verdient hätten. Sie seien weit über die Grenzen des Ruwertales dank ihres unermüdlichen Einsatzes bekannt und beliebt. Die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Ruwer überbrachte der Beigeordnete Josef Kruft (FWG). In Vertretung des Kaseler Ortsbürgermeisters Karl-Heinrich Ewald (SPD) sprach der Beigeordnete Dirk Bootz (SPD) die Glückwünsche der Gemeinde aus. Abschließend wandten sich Paul und Lisa Neumann in sehr persönlichen Ansprachen an das Publikum und gaben dabei einen kleinen Einblick in ihre Arbeit mit und für die Jugend.

Neben den Eheleuten Neumann wurde Walter Berger aus Messerich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) für sein sportliches und kommunalpolitisches Engagement geehrt. Weitere Ehrengäste waren die Landtagsabgeordneten Michael Billen (CDU), Nico Steinbach (SPD) sowie weitere Vertreter des Eifelkreises.

 Ralf Koster

Gelebtes Miteinander in Kasel

KASEL. Integration von Flüchtlingen live erleben konnte man am Wochenende in und um das Gemeindehaus in Kasel. Der ortsansässige Jugendring hatte in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Willkommen für Flüchtlinge im Ruwertal und auf den Höhen“ zum Café Welcome für die ganze Familie eingeladen.

Jung und Alt ist der Einladung gefolgt und erlebte bei bestem Sommerwetter ein paar schöne Stunden im Ruwertal . Rund um das Kaseler Gemeindehaus herrschte ein babylonisches Sprachgewirr, was aber der Stimmung und dem Spaß der Kinder keinen Abbruch tat. Im Freien  warteten zahlreiche Spiel- und Mitmachstände der Mobilen Spielaktion auf die neugierigen Besucher.  Großer Beliebtheit erfreuten sich vor allem die Kistenbahn, die Farbschleuder und die Hüpfburg.

Im Gemeindehaus trafen sich unterdessen die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen. Für Unterhaltung sorgten die Ruwertaler Alphornbläser aus Kasel. Musikinteressierte konnten sich im Probenraum bei Mitgliedern der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel über die einzelnen Instrumente informieren.

Wie kam es zu dieser schönen Aktion? Im vergangenen Jahr hat der Jugendring Kasel eine öffentliche Bücherei in einer alten Telefonzelle ins Leben gerufen. Im Rahmen der Eröffnung dieser kleinen Bücherei wurde ein Fest mit Bücherflohmarkt durchgeführt. Schnell stand bei den Verantwortlichen des Vereins fest, dass der Erlös hieraus für ein Projekt im Rahmen der Flüchtlingsarbeit verwendet  werden soll. Der Vorstand nahm daraufhin Kontakt mit dem Netzwerk „Flüchtlinge“ auf und holte so für einen Nachmittag das Café Welcome, welches normalerweise einmal im Monat in Waldrach stattfindet, nach Kasel. Ergänzt wurde die Zusammenkunft um Spielaktionen für die Kinder, so dass der Ausflug ein Erlebnis für die ganze Familie wurde.

Im Netzwerk „Flüchtlinge“ engagieren sich Menschen aus dem zweiten Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Trier-Ehrang, der katholischen Pfarreiengemeinschaft Waldrach und aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Der Jugendring Kasel ist ein Jugendverband, der seit mehr als 40 Jahren Jugendarbeit in und um Kasel leistet. Er veranstaltet neben vielen Aktionen und Ferienfreizeiten unter anderem das bekannte Kaseler Krompernfest, welches in diesem Jahr am Sonntag, 18.09.2016, rund um das Gemeindehaus stattfindet.

Ralf Koster

 

 

„Ich bin ein Buch – Holt mich hier raus“

JRK-Telefonzelle

Die Gruppenstunde der 12- bis 14-Jährigen Kinder des Jugendring Kasel e.V. möchte folgendes Projekt verwirklichen:

Öffentliche Bücherei in umfunktionierter Telefonzelle

Die Gemeinde Kasel hatte im Vorfeld schon mehrere Arbeiten ausgeführt, sodass die oben dargestellte Telefonzelle bereits auf dem Schulhofgelände ihren Platz gefunden. Nachdem die Inneneinrichtung  von den Senioren  des JRK fertiggestellt ist, steht sie unter der Betreuung der oben genannten Gruppenstunde. Unter dem Motto „Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!“ kann man ein Buch ausleihen, es zurückbringen nach dem Lesen oder ein anderes Buch einstellen.

Um dieses Projekt verwirklichen zu können, braucht der Jugendring  Ihre Hilfe:

             Räumen Sie Ihren Bücherschrank!

Vom Bilderbuch bis zum Roman wird alles genommen. Je Haushalt limitiert der Jugendring die Annahme auf ca. die Größe einer Bananenkiste. Annahmetage sind: 25.09., 02.10., 09.10., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses Kasel.

Mit diesem gespendeten Buchbestand werden die Regale der Telefonzelle gefüllt. Die restlichen Bücher werden anlässlich der feierlichen Eröffnung der kleinen Bibliothek

am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 ab 14:30 Uhr

auf dem Schulhof in Kasel bei einem großen Bücherflohmarkt verkauft. Zudem wird es einen Waffelstand geben. Der Reinerlös dieser Aktion stellt der Jugendring Kasel e.V. der Flüchtlingshilfe für ein Projekt speziell mit Kindern zur Verfügung.

JRK-Logo

 

 

Die Lourdes-Kapelle und das Hexenkreuz

Nordwestlich von Kasel – auf halbem Wege nach Timpert gelegen und nahe dem sogenannten „Hexenkreuz“ – steht die Lourdes-Kapelle „Auf Hex“ – ein einachsiger und dreiseitig schließender Bau mit schönen Ziegelsteineinlagerungen und Sandsteinrahmungen. Das Innere des kleinen Gotteshauses zeigt eine spitzbogige Tonnnenschalung. Das einfache Gestühl der Kapelle stammt aus der alten Kaseler Kirche.

Die Kapelle wurde um 1914/15 aufgrund einer Stiftung der Familie Herrres-Gerard errichtet. Matthias Herres und seine Ehefrau Helena, geb. Casel, waren die Begründer des „Caseler Hofes“ – heute „Pauliner Hof“.  Während des ersten Weltkrieges war die Kapelle ein viel besuchter Gebetsort. 1962 ging das Kapellchen schließlich auf Grund eines notariellen Schenkungsaktes in das Eigentum der Pfarrgemeinde Kasel über.

Kapelle-StatueIm Dezember 2013 wurde die Lourdes-Statue von Unbekannten mutwillig zerstört oder bei einem Diebstahlversuch zertrümmert. In einer einzigartigen Hilfsaktion wurde nicht nur eine eine 100 Jahre alte Madonnenstatue erworben, sondern auch eine „Rundum-Sanierung“ der alten Kapelle durchgeführt. Sämtliche Kosten wurden durch großzügige Spenden von Privatpersonen, den Firmlingen und des Mütterstammtisch gedeckt. Für die Renovierungsarbeiten zeichnete sich die Kaseler Seniorengruppe verantwortlich. Die Einsegnung durch Pfarrer Willmes erfolgte am 11. Mai 2014.

Kapelle-KreuzNeben der Kapelle, im Schatten eines mächtigen Birnbaums, steht ein Sandsteinkreuz mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl 1663 und den Buchstaben „DIDR?R?“, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz (es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich auf dem Kaseler Friedhof) steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch „off Hex“ nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden. Die Darstellung des Corpus Christi am Kreuz über einem Holzgerüst, aus dem Flammen empor züngeln, bestätigt den Volksmund. Die Inschrift „JNRI“ wird getragen von einem Gestaltungselement, das zwei gefalteten Händen ähnlich sein könnte.

Die Gerichtsakten belegen, dass zwischen 1580 und 1630 neunzehen „Hexen“ und „Hexer“ hier in Kasel verbrannt wurden. Sicherlich ist dieses Steinkreuz als Grabstein für die unschuldig Gerichteten zu verstehen, gleichzeitig aber auch als Bitte für das Seelenheil der Gemarterten und als Abbitte für die ihnen zugefügten Qualen.