Archiv der Kategorie: Allgemein

Kaseler Weihnachtsmarkt am 12.12.2015

Die Weinmanufaktur Kasel und der Förderverein Kindergarten veranstalten am 12.12.2015 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Weihnachtsmarkt im Hof der Manufaktur. 

Das kleine Rahmenprogramm sieht folgendermaßen aus:

  • ab 11:00 Uhr Mittagsessen: Kartoffelsuppe mit Würstchen
  • von  13:00 -15:00 Uhr Weihnachtsmanufaktur für Kinder
  • ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchenverkauf
  • ab 16:00 Uhr kommt der Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken für die Kinder. 

Der Erlös aller Weihnachtsstände und des Rahmenprogramms kommt dem Förderverein des Kindergarten Kasel zugute.

„Ich bin ein Buch – Holt mich hier raus“

JRK-Telefonzelle

Die Gruppenstunde der 12- bis 14-Jährigen Kinder des Jugendring Kasel e.V. möchte folgendes Projekt verwirklichen:

Öffentliche Bücherei in umfunktionierter Telefonzelle

Die Gemeinde Kasel hatte im Vorfeld schon mehrere Arbeiten ausgeführt, sodass die oben dargestellte Telefonzelle bereits auf dem Schulhofgelände ihren Platz gefunden. Nachdem die Inneneinrichtung  von den Senioren  des JRK fertiggestellt ist, steht sie unter der Betreuung der oben genannten Gruppenstunde. Unter dem Motto „Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!“ kann man ein Buch ausleihen, es zurückbringen nach dem Lesen oder ein anderes Buch einstellen.

Um dieses Projekt verwirklichen zu können, braucht der Jugendring  Ihre Hilfe:

             Räumen Sie Ihren Bücherschrank!

Vom Bilderbuch bis zum Roman wird alles genommen. Je Haushalt limitiert der Jugendring die Annahme auf ca. die Größe einer Bananenkiste. Annahmetage sind: 25.09., 02.10., 09.10., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses Kasel.

Mit diesem gespendeten Buchbestand werden die Regale der Telefonzelle gefüllt. Die restlichen Bücher werden anlässlich der feierlichen Eröffnung der kleinen Bibliothek

am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 ab 14:30 Uhr

auf dem Schulhof in Kasel bei einem großen Bücherflohmarkt verkauft. Zudem wird es einen Waffelstand geben. Der Reinerlös dieser Aktion stellt der Jugendring Kasel e.V. der Flüchtlingshilfe für ein Projekt speziell mit Kindern zur Verfügung.

JRK-Logo

 

 

Die Lourdes-Kapelle und das Hexenkreuz

Nordwestlich von Kasel – auf halbem Wege nach Timpert gelegen und nahe dem sogenannten „Hexenkreuz“ – steht die Lourdes-Kapelle „Auf Hex“ – ein einachsiger und dreiseitig schließender Bau mit schönen Ziegelsteineinlagerungen und Sandsteinrahmungen. Das Innere des kleinen Gotteshauses zeigt eine spitzbogige Tonnnenschalung. Das einfache Gestühl der Kapelle stammt aus der alten Kaseler Kirche.

Die Kapelle wurde um 1914/15 aufgrund einer Stiftung der Familie Herrres-Gerard errichtet. Matthias Herres und seine Ehefrau Helena, geb. Casel, waren die Begründer des „Caseler Hofes“ – heute „Pauliner Hof“.  Während des ersten Weltkrieges war die Kapelle ein viel besuchter Gebetsort. 1962 ging das Kapellchen schließlich auf Grund eines notariellen Schenkungsaktes in das Eigentum der Pfarrgemeinde Kasel über.

Kapelle-StatueIm Dezember 2013 wurde die Lourdes-Statue von Unbekannten mutwillig zerstört oder bei einem Diebstahlversuch zertrümmert. In einer einzigartigen Hilfsaktion wurde nicht nur eine eine 100 Jahre alte Madonnenstatue erworben, sondern auch eine „Rundum-Sanierung“ der alten Kapelle durchgeführt. Sämtliche Kosten wurden durch großzügige Spenden von Privatpersonen, den Firmlingen und des Mütterstammtisch gedeckt. Für die Renovierungsarbeiten zeichnete sich die Kaseler Seniorengruppe verantwortlich. Die Einsegnung durch Pfarrer Willmes erfolgte am 11. Mai 2014.

Kapelle-KreuzNeben der Kapelle, im Schatten eines mächtigen Birnbaums, steht ein Sandsteinkreuz mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl 1663 und den Buchstaben „DIDR?R?“, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz (es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich auf dem Kaseler Friedhof) steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch „off Hex“ nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden. Die Darstellung des Corpus Christi am Kreuz über einem Holzgerüst, aus dem Flammen empor züngeln, bestätigt den Volksmund. Die Inschrift „JNRI“ wird getragen von einem Gestaltungselement, das zwei gefalteten Händen ähnlich sein könnte.

Die Gerichtsakten belegen, dass zwischen 1580 und 1630 neunzehen „Hexen“ und „Hexer“ hier in Kasel verbrannt wurden. Sicherlich ist dieses Steinkreuz als Grabstein für die unschuldig Gerichteten zu verstehen, gleichzeitig aber auch als Bitte für das Seelenheil der Gemarterten und als Abbitte für die ihnen zugefügten Qualen.

Maria-Peters-Platz

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Der Maria-Peters-Platz an der Gabelung Hauptstraße/St.Irminen-Straße erinnert an die Kaseler Heimatdichterin Maria Peters (*1892, †1973), die unzählige Gedichte und Erzählungen sowohl in Hochdeutsch als auch in Kaseler Mundart verfasst hat.

IMG_0055Eines ihrer bekanntesten Mundartgedichte ist „Öt Pömpelchen an der Gaaß“. Ein solches „Pömpelchen“, also eine Handständerpumpe, wurde auf dem Maria-Peters-Platz errichtet, das Gedicht in Kaseler Mundart ist auf einer Stele nachzulesen.

 

 

Gemeindehaus Kasel

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Das Gemeindehaus Kasel in der Nikolausstraße verfügt über Vereins-, Gruppen- und Jugendräume sowie einen Gemeindesaal für 230 Personen.

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Hier befindet sich auch das Gemeindebüro, wo dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters stattfindet.

Das Haus  wurde 1982 an Stelle eines ehemaligen Schreinereigebäudes errichtet. In den Jahren 2003 bis 2005 erfolgte eine Teilrenovierung und die Errichtung eines barrierefreien Zugangs.

Gemeindehaus-Logo

„First Responder Kasel/Mertesdorf“ stellen sich vor

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Kasel haben sich die „First Responder Kasel/Mertesdorf“ vorgestellt – vertreten durch Daniel Hofmann (Kasel) und Daniel Simon (Mertesdorf). Insgesamt sind derzeit in Kasel zwei und in Mertesdorf ein „First Responder“ ansässig.

Zunächst beleuchtete Ortsbürgermeister Ewald die anfangs recht schwierige Suche der Gemeinde nach geeigneten Personen. Man hat die zu besetzenden Stellen zweimal ausgeschrieben, worauf sich letztlich die heute tätigen Ersthelfer gemeldet haben. Mit der aktuellen Situation in Kasel kann man zufrieden sein, wünschenswert wäre ggf. ein weiterer Ersthelfer in Mertesdorf.

Zudem ging man lange Zeit auch davon aus, dass für die Gemeinden Kasel und Mertesdorf auf Grund der räumlichen Nähe zur Rettungswache in Trier-Ehrang keine First Responder zur Überbrückung des Zeitintervalls bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erforderlich wären. Doch dies hat sich letztlich als Trugschluss herausgestellt, auch die Anfahrt ins untere Ruwertal kann sich mitunter recht lange hinziehen und am Notfallort müssen lebensrettende Erstmaßnahmen eingeleitet werden.

Doch was sind eigentlich „First Responder“? „First Responder“ heißt nichts anderes als Sanitäter vor Ort. Wird über die 112 ein Notfall gemeldet, der neben dem Rettungsdienst den Einsatz eines Notarztes erforderlich macht, so werden zeitgleich auch alle vor Ort verfügbaren „First Responder“ mitalarmiert. Sofern einer der „Helfer vor Ort“ verfügbar ist, meldet er seine Einsatzbereitschaft an die Notfallzentrale zurück und fährt zum entsprechenden Notfallort. Der „First Responder“ ist durch seine räumliche Nähe meist schon nach wenigen Minuten vor Ort, sei es in Privathäusern oder auch an Unfallorten, wie z.B.  auf der L151 (ehem. B52). Somit können  frühzeitig lebenswichtige Maßnahmen ergriffen werden und das  „therapiefreie Intervall“ – also die Zeit vom Absetzen des Notrufes bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt – überbrückt werden.

In vielen Notfallsituationen ist der Faktor Zeit entscheidend für die Überlebenschancen des Patienten. Die First Responder sind seit November 2013 im Einsatz und haben schon in einigen Notfällen schnelle und wichtige Erstmaßnahmen durchgeführt. Ihre Arbeit ist komplett ehrenamtlich.

Sie müssen sich ihr Wissen in einer Ausbildung von mindestens 80 Unterrichtseinheiten aneignen und ständig fortbilden. Der Ausstattungszustand der Ersthelfer ist daher auch abhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand. Um effektiv arbeiten zu können, sind die First Responder auf Spenden angewiesen. So konnten durch finanzielle Unterstützung der VG Ruwer neue Jacken angeschafft und die Geräte und Taschen (Verbrauchsmaterial usw.) gewartet werden.

Der Jugendring Kasel e.V. unterstützte die „First Responder“ kürzlich durch Bereitstellung eines Defibrillators für die Ersthelfer in Kasel. Und auch viele Privatfamilien unterstützen die First Responder als Zeichen der Dankbarkeit, nachdem sie ihre Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Das Spendenkonto für die „First Responder Ruwertal“ kann bei der Verbandsgemeinedeverwaltung Ruwer in Waldrach erfragt werden.

Daniel Hofmann und Daniel Simon stellten sich den vielen Fragen der Kaseler Ratsmitglieder. Einstimmig war man der Meinung, dass die Ersthelfer sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Arbeit der „First Responder“ und vor allem deren Finanzierung ist leider vielen Mitbürgern nicht hinreichend bekannt. Durch weitere Publikationen im Amtsblatt, dem Ruwerkurier sowie ggf. durch Präsenz vor Ort auf Veranstaltungen, z.B. dem anstehenden „Krompernfest“,  soll den „First Respondern“ die Gelegenheit gegeben werden, sich und ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.  Eine weitere Präsentation ist im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung in Mertesdorf geplant. Ortsbürgermeister Ewald bedankte sich abschließend bei den beiden Herren für ihre aufschlussreiche Vorstellung und wünschte weiterhin viel Erfolg für die weiteren Einsätze.

Ruwertaler Winzerkapelle zu Gast in der Bundeshauptstadt.

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Berlin/Kasel. Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Katarina Barley besuchte die Ruwertaler Winzerkapelle Kasel 1956 e.V. die Bundeshauptstadt Berlin.

50 Teilnehmer konnten sich vor Ort über das politische Leben in Deutschlands Größter Stadt überzeugen und neue Einblicke gewinnen. Ein Besuch im Reichstag, ein Bummel durch das Brandenburger Tor oder ein Spaziergang über den Potsdamer Platz gehörten zu einer Reihe von Höhepunkte der Reise an die Spree.

Im Abgeordnetenhaus des Deutschen Bundestages (Paul-Löbe Haus) empfing Frau Barley die Gruppe aus Kasel und stellte sich und ihre Arbeit vor. Ebenfalls besuchte die Winzerkapelle die rheinlandpfälzische Landesvertretung im Berliner Regierungsviertel und übereichte als Gastgeschenk einen guten Tropfen Ruwerwein.

Die RWKK besuchte während ihrem 4 tätigen Aufenthalte auch Orte deutscher Geschichte. Sehr eindrucksvoll und nachdenklich war die Besichtigung des Stasi-Gefängnis Gedenkstätte Hohenschönhausen. Durch Zeitzeugen wurden die damaligen Ereignisse nochmals sehr beklemmend vermittelte.

Begleitet wurden die Reiseteilnehmer durch eine eigene Reiseleiterin des Bundespresseamtes. Frau „Ulli“ Schurrich führte die Kasler Truppe durch das Programm und dies mit der berühmten Berliner Schnauze. „Berlin ist Dufte, wa“!

Schach-Kids der Grundschule fahren zu den Landesmeisterschaften

Kasel/Hillesheim. Im vierten Anlauf hat die Schach-AG der Grundschule Mertesdorf-Kasel  ihr Ziel erreicht. Eine Auswahl der Schulschachmannschaft hat sich mit einem hervorragenden vierten Platz bei dem Bezirksentscheid im Schulschach unter 29 Mannschaften in Hillesheim für die Landes-Meisterschaften in Wörth am Rhein qualifiziert.

Schachtrainer Hajo Blum war mit 2 Auswahlmannschaften am 31. Januar nach Hillesheim zu den Bezirksmeisterschaften im Schulschach angereist. Seit 2011 nimmt er mit Schach-Kids seiner Schachgruppen in der Grundschule in Mertesdorf-Kasel an den Meisterschaften teil. Bislang reichte es nur zu einem guten Mittelplatz. Platz 10 – 18 war Standard. Doch dieses Mal war die Vorbereitung mit der Schach-AG, die sehr eng mit der Schachgruppe des Jugendringes in Kasel zusammenarbeitet, wesentlich intensiver. Schacheröffnung, Spieß, Fesselung und Schachgabel wurden akribisch geübt und die mahnenden Worte des Schachtrainers, „Bitte, spielt nicht so schnell, lasst Euch Zeit und überlegt Eure Schachzüge sehr genau, bevor Ihr sie ausführt“, wurden größtenteils befolgt. Die Schach-Kids mussten sich in 7 Schachrunden von je 40 Minuten maximaler Spielzeit immer wieder aufs Neue motivieren und mit voller Konzentration sich auf unterschiedliche Schachtaktiken der Gegner einstellen. Gespielt wird nach dem Schweizer-Runden-System. Die erste Schachrunde aller 60 Schachpartien wird über eine spezielle Schachturniersoftware willkürlich vom Computer ausgelost. Danach spielen die Siegermannschaften nur gegen Sieger oder Punktgleiche. Vor den letzten (7) Schachrunden stand die Mannschaft der Grundschule Mertesdorf-Kasel unerwartet, aber verdient, auf dem 4. Platz und musste gegen die siegreiche und verlustpunktfreie Schachmannschaft von der Grundschule Tarforst antreten. Tarforst hatte ihre Spiele bis zu diesem Zeitpunkt souverän gewonnen. Doch die Schach-Kids, Simon Herres, Gero Schramer, Mathis Krämer und Louis Treis von der GS Mertesdorf-Kasel beherzigten die Ansprache ihres Trainers und erkämpften sich ein Remis und somit die Festigung ihres vierten Podium Platzes. Die Überraschung war natürlich noch größer, als der Turnierleiter und Schulschachreferent von Rheinland-Pfalz, Herr Bernd Mallmann, dass sehr knappes Ergebnis zwischen dem 4.und dem 5. Platz bekannt gab. Punktegleichheit bei den Mannschaftspunkten ( 10-4 ), sowie bei den Brettpunkten nach der Buchholzwertung ( 17.5 ). Lediglich in der Auswertung der Buchholzwertung nach Sonne-Berg-Wertung lagen die Ruwertaler nur 3 Punkte vor der Mannschaft der Grundschule Heiligkreuz. Die Schach-Kids aus dem unteren Ruwertal haben bei den Landesmeisterschaften am 14. März in Wörth/Rhein nichts zu verlieren. Sie kann an Erfahrung nur hinzugewinnen.

Die gute Zusammenarbeit zwischen der Schach-AG´s der Grundschule und dem Jugendring Kasel e.V. hat sich schon mehr als bewährt. Dies bestätigen auch die Teilnahmerzahlen der Kinder- und Familienschachturniere seit Gründung der Jugendring-Schachabteilung im Jahr 2010.

Pressebild   RUWERTALER Schach-Kids in Hillesheim_2