Archiv der Kategorie: Allgemein

Bürger können defekte Straßenbeleuchtung online bei RWE melden

  • Zusätzlicher Service durch Online-Formular „Laterne Aus“
  • E-Mail Benachrichtigung, nachdem der Schaden behoben wurde

In den Kommunen, in denen RWE für die Straßenbeleuchtung zuständig ist, nimmt sie regelmäßig routinemäßige Überprüfungen vor. Trotzdem kann es dazu kommen, dass die Lichttechnik nicht einwandfrei funktioniert. Dann steht eine Leuchte im Dunkeln, was zunächst natürlich den betroffenen Bürgern auffällt. Sie haben die Möglichkeit, die Ausfälle direkt bei RWE melden.

Auf  www.rwe.com/laterneaus können die Bürger ein Online-Formular zur Meldung der defekten Laterne ausfüllen. Bei der Online-Meldung erhalten die Bürger außerdem eine E-Mail zur Information, sobald der Schaden behoben wurde. Für kritische Situationen, wie beispielsweise Unfallschäden, oder wenn ein ganzer Straßenzug ausfällt, steht selbstverständlich auch weiterhin die RWE-Störungshotline, unter der Nummer 0800 4112244, zur Verfügung.

„Mit diesem Angebot der RWE kann man defekte Straßenleuchten direkt und zeitsparend melden und die Reparatur wird so, ohne Verzögerung, bei den Servicekräften platziert. Viele Kommunen stellen bereits diesen Link zu ,Laterne aus‘ auf ihrer Homepage zur Verfügung und das Angebot wird gerne angenommen“, so Michael Arens, Leiter der Region Trier bei RWE Deutschland.

Straßenbeleuchtung

Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochter-gesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter.

Für Rückfragen: David Kryszons
  T 0651 812-2299
  M 0152 54705717
  E david.kryszons@westnetz.de

Mütterstammtisch spendet für die First Responder

Am 5.1.2016 hatte der Mütterstammtisch im Paulinerhof einen Neujahrsempfang.  Bevor die Feierlichkeiten begannen übergab der Mütterstammtisch einen Scheck über 500,– € an die First Responder Kasel/Mertesdorf. Ortsbürgermeister Ewald begrüßte dies und gab nochmal eine kurze Übersicht über die Entstehung der Soforthelfergruppe. Anschließend bedankte er sich beim Mütterstammtisch und den Soforthelfern für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten.

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Straßenausbau Ortsdurchfahrt Teil II

Die Bauarbeiten im Rahmen der Ortsdurchfahrt Teil II gehen ab Montag, den 15. Februar in der Fellerstrasse Teil I weiter. Dieses wurde letzte Woche bei einer Besprechung mit den Beteiligten festgelegt.

In den nächsten Wochen werden die restlichen Mauersteine (L-Steine) gesetzt und noch einige nachträgliche Anschlüsse erstellt. Danach wird der Straßenausbau für den Teil vom Kreuzchen bis zum Kuhdamm angegangen.

Da sich die Einbahnstraßenregelung und die Anbringung von Schwellen in der Langfuhrstrasse und In der Lay positiv entwickelt hat, gab es viele positive Rückmeldungen. Trotzdem ist in diesem Bereich eine Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner erforderlich.

Sollten Sie Fragen zu der Baumaßnahme haben, so werde ich über die Einwohnerfragestunde oder in der Sprechstunde oder vor Ort Auskunft geben.

Karl-Heinrich Ewald, Ortsbürgermeister

Grundschulklasse 4b bei der Traubenlese

Die Grundschulklasse 4b unserer Schule hatte angefragt, ob sie  bei der Ernte  im gemeindlichen Weinberg in Kasel mithelfen könnte.  Die  nachfolgenden Bilder zeigen, dass zunächst auf Wunsch der Lehrerin Frau Weber,  von Ortsbürgermeister Ewald die Grundschüler eine Einweisung zur Lese erhalten haben.

Danach  haben die Schüler sehr fleißig mitgeholfen haben, die Trauben zu ernten.  Anschließend wurden die gefüllten Eimer auf dem Wagen entleert.

Nach der Traubenlese gab es Kakao und Kuchen für die Kinder.  Da letzte Bild ist ein Gruppenbild der Klasse 4b der Gundschule Mertesdorf-Kasel mit der Lehrerin Frau Weber.

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Kaseler Weihnachtsmarkt am 12.12.2015

Die Weinmanufaktur Kasel und der Förderverein Kindergarten veranstalten am 12.12.2015 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Weihnachtsmarkt im Hof der Manufaktur. 

Das kleine Rahmenprogramm sieht folgendermaßen aus:

  • ab 11:00 Uhr Mittagsessen: Kartoffelsuppe mit Würstchen
  • von  13:00 -15:00 Uhr Weihnachtsmanufaktur für Kinder
  • ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchenverkauf
  • ab 16:00 Uhr kommt der Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken für die Kinder. 

Der Erlös aller Weihnachtsstände und des Rahmenprogramms kommt dem Förderverein des Kindergarten Kasel zugute.

„Ich bin ein Buch – Holt mich hier raus“

JRK-Telefonzelle

Die Gruppenstunde der 12- bis 14-Jährigen Kinder des Jugendring Kasel e.V. möchte folgendes Projekt verwirklichen:

Öffentliche Bücherei in umfunktionierter Telefonzelle

Die Gemeinde Kasel hatte im Vorfeld schon mehrere Arbeiten ausgeführt, sodass die oben dargestellte Telefonzelle bereits auf dem Schulhofgelände ihren Platz gefunden. Nachdem die Inneneinrichtung  von den Senioren  des JRK fertiggestellt ist, steht sie unter der Betreuung der oben genannten Gruppenstunde. Unter dem Motto „Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!“ kann man ein Buch ausleihen, es zurückbringen nach dem Lesen oder ein anderes Buch einstellen.

Um dieses Projekt verwirklichen zu können, braucht der Jugendring  Ihre Hilfe:

             Räumen Sie Ihren Bücherschrank!

Vom Bilderbuch bis zum Roman wird alles genommen. Je Haushalt limitiert der Jugendring die Annahme auf ca. die Größe einer Bananenkiste. Annahmetage sind: 25.09., 02.10., 09.10., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses Kasel.

Mit diesem gespendeten Buchbestand werden die Regale der Telefonzelle gefüllt. Die restlichen Bücher werden anlässlich der feierlichen Eröffnung der kleinen Bibliothek

am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 ab 14:30 Uhr

auf dem Schulhof in Kasel bei einem großen Bücherflohmarkt verkauft. Zudem wird es einen Waffelstand geben. Der Reinerlös dieser Aktion stellt der Jugendring Kasel e.V. der Flüchtlingshilfe für ein Projekt speziell mit Kindern zur Verfügung.

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Die Lourdes-Kapelle und das Hexenkreuz

Nordwestlich von Kasel – auf halbem Wege nach Timpert gelegen und nahe dem sogenannten „Hexenkreuz“ – steht die Lourdes-Kapelle „Auf Hex“ – ein einachsiger und dreiseitig schließender Bau mit schönen Ziegelsteineinlagerungen und Sandsteinrahmungen. Das Innere des kleinen Gotteshauses zeigt eine spitzbogige Tonnnenschalung. Das einfache Gestühl der Kapelle stammt aus der alten Kaseler Kirche.

Die Kapelle wurde um 1914/15 aufgrund einer Stiftung der Familie Herrres-Gerard errichtet. Matthias Herres und seine Ehefrau Helena, geb. Casel, waren die Begründer des „Caseler Hofes“ – heute „Pauliner Hof“.  Während des ersten Weltkrieges war die Kapelle ein viel besuchter Gebetsort. 1962 ging das Kapellchen schließlich auf Grund eines notariellen Schenkungsaktes in das Eigentum der Pfarrgemeinde Kasel über.

Kapelle-StatueIm Dezember 2013 wurde die Lourdes-Statue von Unbekannten mutwillig zerstört oder bei einem Diebstahlversuch zertrümmert. In einer einzigartigen Hilfsaktion wurde nicht nur eine eine 100 Jahre alte Madonnenstatue erworben, sondern auch eine „Rundum-Sanierung“ der alten Kapelle durchgeführt. Sämtliche Kosten wurden durch großzügige Spenden von Privatpersonen, den Firmlingen und des Mütterstammtisch gedeckt. Für die Renovierungsarbeiten zeichnete sich die Kaseler Seniorengruppe verantwortlich. Die Einsegnung durch Pfarrer Willmes erfolgte am 11. Mai 2014.

Kapelle-KreuzNeben der Kapelle, im Schatten eines mächtigen Birnbaums, steht ein Sandsteinkreuz mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl 1663 und den Buchstaben „DIDR?R?“, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz (es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich auf dem Kaseler Friedhof) steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch „off Hex“ nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden. Die Darstellung des Corpus Christi am Kreuz über einem Holzgerüst, aus dem Flammen empor züngeln, bestätigt den Volksmund. Die Inschrift „JNRI“ wird getragen von einem Gestaltungselement, das zwei gefalteten Händen ähnlich sein könnte.

Die Gerichtsakten belegen, dass zwischen 1580 und 1630 neunzehen „Hexen“ und „Hexer“ hier in Kasel verbrannt wurden. Sicherlich ist dieses Steinkreuz als Grabstein für die unschuldig Gerichteten zu verstehen, gleichzeitig aber auch als Bitte für das Seelenheil der Gemarterten und als Abbitte für die ihnen zugefügten Qualen.

Maria-Peters-Platz

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Der Maria-Peters-Platz an der Gabelung Hauptstraße/St.Irminen-Straße erinnert an die Kaseler Heimatdichterin Maria Peters (*1892, †1973), die unzählige Gedichte und Erzählungen sowohl in Hochdeutsch als auch in Kaseler Mundart verfasst hat.

IMG_0055Eines ihrer bekanntesten Mundartgedichte ist „Öt Pömpelchen an der Gaaß“. Ein solches „Pömpelchen“, also eine Handständerpumpe, wurde auf dem Maria-Peters-Platz errichtet, das Gedicht in Kaseler Mundart ist auf einer Stele nachzulesen.

 

 

Gemeindehaus Kasel

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Das Gemeindehaus Kasel in der Nikolausstraße verfügt über Vereins-, Gruppen- und Jugendräume sowie einen Gemeindesaal für 230 Personen.

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Hier befindet sich auch das Gemeindebüro, wo dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters stattfindet.

Das Haus  wurde 1982 an Stelle eines ehemaligen Schreinereigebäudes errichtet. In den Jahren 2003 bis 2005 erfolgte eine Teilrenovierung und die Errichtung eines barrierefreien Zugangs.

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„First Responder Kasel/Mertesdorf“ stellen sich vor

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Kasel haben sich die „First Responder Kasel/Mertesdorf“ vorgestellt – vertreten durch Daniel Hofmann (Kasel) und Daniel Simon (Mertesdorf). Insgesamt sind derzeit in Kasel zwei und in Mertesdorf ein „First Responder“ ansässig.

Zunächst beleuchtete Ortsbürgermeister Ewald die anfangs recht schwierige Suche der Gemeinde nach geeigneten Personen. Man hat die zu besetzenden Stellen zweimal ausgeschrieben, worauf sich letztlich die heute tätigen Ersthelfer gemeldet haben. Mit der aktuellen Situation in Kasel kann man zufrieden sein, wünschenswert wäre ggf. ein weiterer Ersthelfer in Mertesdorf.

Zudem ging man lange Zeit auch davon aus, dass für die Gemeinden Kasel und Mertesdorf auf Grund der räumlichen Nähe zur Rettungswache in Trier-Ehrang keine First Responder zur Überbrückung des Zeitintervalls bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erforderlich wären. Doch dies hat sich letztlich als Trugschluss herausgestellt, auch die Anfahrt ins untere Ruwertal kann sich mitunter recht lange hinziehen und am Notfallort müssen lebensrettende Erstmaßnahmen eingeleitet werden.

Doch was sind eigentlich „First Responder“? „First Responder“ heißt nichts anderes als Sanitäter vor Ort. Wird über die 112 ein Notfall gemeldet, der neben dem Rettungsdienst den Einsatz eines Notarztes erforderlich macht, so werden zeitgleich auch alle vor Ort verfügbaren „First Responder“ mitalarmiert. Sofern einer der „Helfer vor Ort“ verfügbar ist, meldet er seine Einsatzbereitschaft an die Notfallzentrale zurück und fährt zum entsprechenden Notfallort. Der „First Responder“ ist durch seine räumliche Nähe meist schon nach wenigen Minuten vor Ort, sei es in Privathäusern oder auch an Unfallorten, wie z.B.  auf der L151 (ehem. B52). Somit können  frühzeitig lebenswichtige Maßnahmen ergriffen werden und das  „therapiefreie Intervall“ – also die Zeit vom Absetzen des Notrufes bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt – überbrückt werden.

In vielen Notfallsituationen ist der Faktor Zeit entscheidend für die Überlebenschancen des Patienten. Die First Responder sind seit November 2013 im Einsatz und haben schon in einigen Notfällen schnelle und wichtige Erstmaßnahmen durchgeführt. Ihre Arbeit ist komplett ehrenamtlich.

Sie müssen sich ihr Wissen in einer Ausbildung von mindestens 80 Unterrichtseinheiten aneignen und ständig fortbilden. Der Ausstattungszustand der Ersthelfer ist daher auch abhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand. Um effektiv arbeiten zu können, sind die First Responder auf Spenden angewiesen. So konnten durch finanzielle Unterstützung der VG Ruwer neue Jacken angeschafft und die Geräte und Taschen (Verbrauchsmaterial usw.) gewartet werden.

Der Jugendring Kasel e.V. unterstützte die „First Responder“ kürzlich durch Bereitstellung eines Defibrillators für die Ersthelfer in Kasel. Und auch viele Privatfamilien unterstützen die First Responder als Zeichen der Dankbarkeit, nachdem sie ihre Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Das Spendenkonto für die „First Responder Ruwertal“ kann bei der Verbandsgemeinedeverwaltung Ruwer in Waldrach erfragt werden.

Daniel Hofmann und Daniel Simon stellten sich den vielen Fragen der Kaseler Ratsmitglieder. Einstimmig war man der Meinung, dass die Ersthelfer sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Arbeit der „First Responder“ und vor allem deren Finanzierung ist leider vielen Mitbürgern nicht hinreichend bekannt. Durch weitere Publikationen im Amtsblatt, dem Ruwerkurier sowie ggf. durch Präsenz vor Ort auf Veranstaltungen, z.B. dem anstehenden „Krompernfest“,  soll den „First Respondern“ die Gelegenheit gegeben werden, sich und ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.  Eine weitere Präsentation ist im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung in Mertesdorf geplant. Ortsbürgermeister Ewald bedankte sich abschließend bei den beiden Herren für ihre aufschlussreiche Vorstellung und wünschte weiterhin viel Erfolg für die weiteren Einsätze.