Archiv der Kategorie: Allgemein

Gelebtes Miteinander in Kasel

KASEL. Integration von Flüchtlingen live erleben konnte man am Wochenende in und um das Gemeindehaus in Kasel. Der ortsansässige Jugendring hatte in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Willkommen für Flüchtlinge im Ruwertal und auf den Höhen“ zum Café Welcome für die ganze Familie eingeladen.

Jung und Alt ist der Einladung gefolgt und erlebte bei bestem Sommerwetter ein paar schöne Stunden im Ruwertal . Rund um das Kaseler Gemeindehaus herrschte ein babylonisches Sprachgewirr, was aber der Stimmung und dem Spaß der Kinder keinen Abbruch tat. Im Freien  warteten zahlreiche Spiel- und Mitmachstände der Mobilen Spielaktion auf die neugierigen Besucher.  Großer Beliebtheit erfreuten sich vor allem die Kistenbahn, die Farbschleuder und die Hüpfburg.

Im Gemeindehaus trafen sich unterdessen die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen. Für Unterhaltung sorgten die Ruwertaler Alphornbläser aus Kasel. Musikinteressierte konnten sich im Probenraum bei Mitgliedern der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel über die einzelnen Instrumente informieren.

Wie kam es zu dieser schönen Aktion? Im vergangenen Jahr hat der Jugendring Kasel eine öffentliche Bücherei in einer alten Telefonzelle ins Leben gerufen. Im Rahmen der Eröffnung dieser kleinen Bücherei wurde ein Fest mit Bücherflohmarkt durchgeführt. Schnell stand bei den Verantwortlichen des Vereins fest, dass der Erlös hieraus für ein Projekt im Rahmen der Flüchtlingsarbeit verwendet  werden soll. Der Vorstand nahm daraufhin Kontakt mit dem Netzwerk „Flüchtlinge“ auf und holte so für einen Nachmittag das Café Welcome, welches normalerweise einmal im Monat in Waldrach stattfindet, nach Kasel. Ergänzt wurde die Zusammenkunft um Spielaktionen für die Kinder, so dass der Ausflug ein Erlebnis für die ganze Familie wurde.

Im Netzwerk „Flüchtlinge“ engagieren sich Menschen aus dem zweiten Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Trier-Ehrang, der katholischen Pfarreiengemeinschaft Waldrach und aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Der Jugendring Kasel ist ein Jugendverband, der seit mehr als 40 Jahren Jugendarbeit in und um Kasel leistet. Er veranstaltet neben vielen Aktionen und Ferienfreizeiten unter anderem das bekannte Kaseler Krompernfest, welches in diesem Jahr am Sonntag, 18.09.2016, rund um das Gemeindehaus stattfindet.

Ralf Koster

 

 

Oldtimer-Ralley machte am Freitag, 27.5.2016 um 16:15 Uhr Boxenstopp in Kasel

18 Int. Oldtimerrallye Saar-Lor-Lux Classique mit Nennrekord, hohe Marken- und Modellvielfalt am Start.

Am letzten Wochenende stand das Dreiländereck im Blickpunkt einer internationalen Rundfahrt historischer Fahrzeuge aus sieben Ländern Europas.

Fast 100 Teams mit über 20 verschiedenen Fahrzeugmarken hatten sich für die oben genannte Oldtimerrallye  angemeldet. In fünf Wertungen vom absoluten Anfänger bis zum Experten, waren diese Teams mit Ihren historischen Fahrzeugen ab dem Jahre 1931 ab Saarbrücken am Start.

Im Rahmen der über 400 km langen Strecke wurde das rollende Automobilmuseum die Region Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Lothringen erkunden.

Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.classique.de

Vom Zummethof/ Leiwen fuhr die Rallye am 27.5.2016 um ca. 16:15 Uhr  zum Ruwerweinort Kasel. Vor der Touristinformation der Verbandsgemeinde Ruwer wurden die Teilnehmer von der Bevölkerung aus der Gemeinde Kasel und den umliegenden Orten des Ruwertales, sowie dem Ruwer-Riesling e. V. und der Ruwerweinkönigin Katherina und mir begrüßt.

Von da ging es weiter nach Trier-Nord zum TÜV-Rheinland, Loebstrasse.

In der Bahnhofstrasse Kasel vor der Touristinformation wurde jedes Fahrerpaar von einem Moderator vorgestellt. Danach sind die Fahrzeuge nach Trier weiterfahren. Ich hoffe, dass viele Besucher dieses einzigartige Ereignis im Ruwertal besucht haben.

Karl-Heinrich Ewald , Ortsbürgermeister

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Bürger können defekte Straßenbeleuchtung online bei RWE melden

  • Zusätzlicher Service durch Online-Formular „Laterne Aus“
  • E-Mail Benachrichtigung, nachdem der Schaden behoben wurde

In den Kommunen, in denen RWE für die Straßenbeleuchtung zuständig ist, nimmt sie regelmäßig routinemäßige Überprüfungen vor. Trotzdem kann es dazu kommen, dass die Lichttechnik nicht einwandfrei funktioniert. Dann steht eine Leuchte im Dunkeln, was zunächst natürlich den betroffenen Bürgern auffällt. Sie haben die Möglichkeit, die Ausfälle direkt bei RWE melden.

Auf  www.rwe.com/laterneaus können die Bürger ein Online-Formular zur Meldung der defekten Laterne ausfüllen. Bei der Online-Meldung erhalten die Bürger außerdem eine E-Mail zur Information, sobald der Schaden behoben wurde. Für kritische Situationen, wie beispielsweise Unfallschäden, oder wenn ein ganzer Straßenzug ausfällt, steht selbstverständlich auch weiterhin die RWE-Störungshotline, unter der Nummer 0800 4112244, zur Verfügung.

„Mit diesem Angebot der RWE kann man defekte Straßenleuchten direkt und zeitsparend melden und die Reparatur wird so, ohne Verzögerung, bei den Servicekräften platziert. Viele Kommunen stellen bereits diesen Link zu ,Laterne aus‘ auf ihrer Homepage zur Verfügung und das Angebot wird gerne angenommen“, so Michael Arens, Leiter der Region Trier bei RWE Deutschland.

Straßenbeleuchtung

Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Aktivitäten des RWE-Konzerns in den Bereichen Netz, Vertrieb und Energieeffizienz und führt die deutschen Regionalgesellschaften. Das Unternehmen verfügt über rechtlich eigenständige Tochter-gesellschaften für den Vertrieb, den Verteilnetzbetrieb, das Zählerwesen und den Vertrieb technischer Dienstleistungen. Weitere Töchter sind für die Aktivitäten rund um die Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und für die Gasspeicher verantwortlich. Sie ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt rund 19.000 Mitarbeiter.

Für Rückfragen: David Kryszons
  T 0651 812-2299
  M 0152 54705717
  E david.kryszons@westnetz.de

Mütterstammtisch spendet für die First Responder

Am 5.1.2016 hatte der Mütterstammtisch im Paulinerhof einen Neujahrsempfang.  Bevor die Feierlichkeiten begannen übergab der Mütterstammtisch einen Scheck über 500,– € an die First Responder Kasel/Mertesdorf. Ortsbürgermeister Ewald begrüßte dies und gab nochmal eine kurze Übersicht über die Entstehung der Soforthelfergruppe. Anschließend bedankte er sich beim Mütterstammtisch und den Soforthelfern für Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten.

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Straßenausbau Ortsdurchfahrt Teil II

Die Bauarbeiten im Rahmen der Ortsdurchfahrt Teil II gehen ab Montag, den 15. Februar in der Fellerstrasse Teil I weiter. Dieses wurde letzte Woche bei einer Besprechung mit den Beteiligten festgelegt.

In den nächsten Wochen werden die restlichen Mauersteine (L-Steine) gesetzt und noch einige nachträgliche Anschlüsse erstellt. Danach wird der Straßenausbau für den Teil vom Kreuzchen bis zum Kuhdamm angegangen.

Da sich die Einbahnstraßenregelung und die Anbringung von Schwellen in der Langfuhrstrasse und In der Lay positiv entwickelt hat, gab es viele positive Rückmeldungen. Trotzdem ist in diesem Bereich eine Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner erforderlich.

Sollten Sie Fragen zu der Baumaßnahme haben, so werde ich über die Einwohnerfragestunde oder in der Sprechstunde oder vor Ort Auskunft geben.

Karl-Heinrich Ewald, Ortsbürgermeister

Grundschulklasse 4b bei der Traubenlese

Die Grundschulklasse 4b unserer Schule hatte angefragt, ob sie  bei der Ernte  im gemeindlichen Weinberg in Kasel mithelfen könnte.  Die  nachfolgenden Bilder zeigen, dass zunächst auf Wunsch der Lehrerin Frau Weber,  von Ortsbürgermeister Ewald die Grundschüler eine Einweisung zur Lese erhalten haben.

Danach  haben die Schüler sehr fleißig mitgeholfen haben, die Trauben zu ernten.  Anschließend wurden die gefüllten Eimer auf dem Wagen entleert.

Nach der Traubenlese gab es Kakao und Kuchen für die Kinder.  Da letzte Bild ist ein Gruppenbild der Klasse 4b der Gundschule Mertesdorf-Kasel mit der Lehrerin Frau Weber.

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Kaseler Weihnachtsmarkt am 12.12.2015

Die Weinmanufaktur Kasel und der Förderverein Kindergarten veranstalten am 12.12.2015 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Weihnachtsmarkt im Hof der Manufaktur. 

Das kleine Rahmenprogramm sieht folgendermaßen aus:

  • ab 11:00 Uhr Mittagsessen: Kartoffelsuppe mit Würstchen
  • von  13:00 -15:00 Uhr Weihnachtsmanufaktur für Kinder
  • ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchenverkauf
  • ab 16:00 Uhr kommt der Weihnachtsmann mit kleinen Geschenken für die Kinder. 

Der Erlös aller Weihnachtsstände und des Rahmenprogramms kommt dem Förderverein des Kindergarten Kasel zugute.

„Ich bin ein Buch – Holt mich hier raus“

JRK-Telefonzelle

Die Gruppenstunde der 12- bis 14-Jährigen Kinder des Jugendring Kasel e.V. möchte folgendes Projekt verwirklichen:

Öffentliche Bücherei in umfunktionierter Telefonzelle

Die Gemeinde Kasel hatte im Vorfeld schon mehrere Arbeiten ausgeführt, sodass die oben dargestellte Telefonzelle bereits auf dem Schulhofgelände ihren Platz gefunden. Nachdem die Inneneinrichtung  von den Senioren  des JRK fertiggestellt ist, steht sie unter der Betreuung der oben genannten Gruppenstunde. Unter dem Motto „Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!“ kann man ein Buch ausleihen, es zurückbringen nach dem Lesen oder ein anderes Buch einstellen.

Um dieses Projekt verwirklichen zu können, braucht der Jugendring  Ihre Hilfe:

             Räumen Sie Ihren Bücherschrank!

Vom Bilderbuch bis zum Roman wird alles genommen. Je Haushalt limitiert der Jugendring die Annahme auf ca. die Größe einer Bananenkiste. Annahmetage sind: 25.09., 02.10., 09.10., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses Kasel.

Mit diesem gespendeten Buchbestand werden die Regale der Telefonzelle gefüllt. Die restlichen Bücher werden anlässlich der feierlichen Eröffnung der kleinen Bibliothek

am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 ab 14:30 Uhr

auf dem Schulhof in Kasel bei einem großen Bücherflohmarkt verkauft. Zudem wird es einen Waffelstand geben. Der Reinerlös dieser Aktion stellt der Jugendring Kasel e.V. der Flüchtlingshilfe für ein Projekt speziell mit Kindern zur Verfügung.

JRK-Logo

 

 

Die Lourdes-Kapelle und das Hexenkreuz

Nordwestlich von Kasel – auf halbem Wege nach Timpert gelegen und nahe dem sogenannten „Hexenkreuz“ – steht die Lourdes-Kapelle „Auf Hex“ – ein einachsiger und dreiseitig schließender Bau mit schönen Ziegelsteineinlagerungen und Sandsteinrahmungen. Das Innere des kleinen Gotteshauses zeigt eine spitzbogige Tonnnenschalung. Das einfache Gestühl der Kapelle stammt aus der alten Kaseler Kirche.

Die Kapelle wurde um 1914/15 aufgrund einer Stiftung der Familie Herrres-Gerard errichtet. Matthias Herres und seine Ehefrau Helena, geb. Casel, waren die Begründer des „Caseler Hofes“ – heute „Pauliner Hof“.  Während des ersten Weltkrieges war die Kapelle ein viel besuchter Gebetsort. 1962 ging das Kapellchen schließlich auf Grund eines notariellen Schenkungsaktes in das Eigentum der Pfarrgemeinde Kasel über.

Kapelle-StatueIm Dezember 2013 wurde die Lourdes-Statue von Unbekannten mutwillig zerstört oder bei einem Diebstahlversuch zertrümmert. In einer einzigartigen Hilfsaktion wurde nicht nur eine eine 100 Jahre alte Madonnenstatue erworben, sondern auch eine „Rundum-Sanierung“ der alten Kapelle durchgeführt. Sämtliche Kosten wurden durch großzügige Spenden von Privatpersonen, den Firmlingen und des Mütterstammtisch gedeckt. Für die Renovierungsarbeiten zeichnete sich die Kaseler Seniorengruppe verantwortlich. Die Einsegnung durch Pfarrer Willmes erfolgte am 11. Mai 2014.

Kapelle-KreuzNeben der Kapelle, im Schatten eines mächtigen Birnbaums, steht ein Sandsteinkreuz mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl 1663 und den Buchstaben „DIDR?R?“, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz (es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich auf dem Kaseler Friedhof) steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch „off Hex“ nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden. Die Darstellung des Corpus Christi am Kreuz über einem Holzgerüst, aus dem Flammen empor züngeln, bestätigt den Volksmund. Die Inschrift „JNRI“ wird getragen von einem Gestaltungselement, das zwei gefalteten Händen ähnlich sein könnte.

Die Gerichtsakten belegen, dass zwischen 1580 und 1630 neunzehen „Hexen“ und „Hexer“ hier in Kasel verbrannt wurden. Sicherlich ist dieses Steinkreuz als Grabstein für die unschuldig Gerichteten zu verstehen, gleichzeitig aber auch als Bitte für das Seelenheil der Gemarterten und als Abbitte für die ihnen zugefügten Qualen.

Maria-Peters-Platz

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Der Maria-Peters-Platz an der Gabelung Hauptstraße/St.Irminen-Straße erinnert an die Kaseler Heimatdichterin Maria Peters (*1892, †1973), die unzählige Gedichte und Erzählungen sowohl in Hochdeutsch als auch in Kaseler Mundart verfasst hat.

IMG_0055Eines ihrer bekanntesten Mundartgedichte ist „Öt Pömpelchen an der Gaaß“. Ein solches „Pömpelchen“, also eine Handständerpumpe, wurde auf dem Maria-Peters-Platz errichtet, das Gedicht in Kaseler Mundart ist auf einer Stele nachzulesen.