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Ernst Willems aus Kasel als Kreissieger des Fussballkreis Trier-Saarburg geehrt

Beim Ehrenamtstag des Fußballkreises Trier-Saarburg wurde das Präsidiumsmitglied der SG Ruwertal, Ernst Willems aus Kasel, für sein besonderes und langjähriges Engagement und seine Verdienste um die SG Ruwertal als Kreissieger ausgezeichnet. Nach seiner Zeit als aktiver Spieler und Trainer war Ernst Willems über viele Jahre 1. Vorsitzender und Besitzer im Vorstand. Als Mitglied im vierköpfipen Präsidium und Verantwortlicher für die Sportstätten ist er seit diesem Jahr wieder im engeren Führungskreis des Vereins tätig. Sein unermüdlicher und tatkräftiger Einsatz um den Rasenplatz in Kasel ist vorbildlich.

Den Glückwünschen des Fußballkreises Trier-Saarburg schließen sich die SG Ruwertal und die Ortsgemeinde Kasel an und verbinden damit den Dank für den großartigen Einsatz.

Beim Ehrenamtstag des Fußballkreises wurden die Mitglieder Uwe Hermes, Reiner Mertes und Jürgen Modrok für ihr mindestens 15jähriges ehrenamtliches Engagement bei der SG Ruwertal mit einer DFB-Ehrenuhr ausgezeichnet. Die SG Ruwertal und die Ortsgemeinde Kasel gratulieren ebenfalls sehr herzlich und bedankt sich für den vielfältigenund langjährigen Einsatz für den Verein, sei es als Mitglied im Vorstand bzw. Präsisidium oder auch als derzeitiger Stadionsprecher.

Die Fotos zeigen die geehrten Mitglieder der SG Ruwertal mit den Verantwortlichen des Fußballkreises Trier-Saarburg. Stellvertretend für die SG Ruwertal nahmen Erich Scherf und Bernhard Simon an der Ehrung teil.

Verdienstmedaille des Landes an Lisa und Paul Neumann verliehen

TRIER/KASEL. Die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), hat Lisa und Paul Neumann aus Kasel für ihre herausragenden Tätigkeiten in der Kinder-und Jugendarbeit die Verdienstmedaille des Landes verliehen. Diese ist gemäß Landesgesetz eine herausgehobene Ehrung für solidarisches Handeln und Gemeinsinn im Ehrenamt und wird an Menschen verliehen, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich in Bereichen des gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und sportlichen Lebens oder im Naturschutz, in der Kommunalpolitik, in der Wirtschaft oder in den Gewerkschaften engagiert haben.

In einer kleinen Feierstunde im großen Sitzungssaal des Kurfürstlichen Palais in Trier nahmen die Eheleute Neumann diese Auszeichnung aus den Händen von Thomas Linnertz, Präsident der Aufsichts-und Dienstleistungsdirektion, entgegen. Präsident Linnertz unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeiten für unsere Gesellschaft und betonte, dass sich unser Bundesland durch die höchste Ehrenamtsquote im bundesweiten Vergleich auszeichne und dies letztlich auch den Charme unseres Landes ausmache. Des Weiteren hob er die Verdienste der Eheleute Neumann in der Kinder-und Jugendarbeit Ihrer Heimatgemeinde in den vergangenen 40 Jahren hervor. Zu den Vereinsaktivitäten zählen neben Gruppenstunden die Durchführung vielfältiger Kinder-und Jugendfreizeiten im In-und Ausland sowie die Ausrichtung von Veranstaltungen wie dem Ruwerweinfest oder dem jährlich im September stattfindenden Krompernfest. Die Kinder-und Jugendarbeit in Kasel trage darüber hinaus auch der Verständigung zwischen den Generationen bei. So ist das Krompernfest ein Gemeinschaftsprojekt des Jugendring und der Seniorengemeinschaft.

Paul Neumann ist seit der Vereinsgründung im Jahre 1974 dessen Vorsitzender und engagiert sich darüber hinaus seit Jahrzehnten kommunalpolitisch im Gemeinderat Kasel, als erster Beigeordneter der Gemeinde sowie im Verbandsgemeinderat Ruwer. Seit der letzten Kommunalwahl 2014 ist er zudem Mitglied des Kreistages Trier-Saarburg.

Der Landtagsabgeordnete Arnold Schmitt (CDU) würdigte das ehrenamtliche Engagement der Geehrten und betonte, dass die Eheleute Neumann diese Auszeichnung in besonderem Maße verdient hätten. Sie seien weit über die Grenzen des Ruwertales dank ihres unermüdlichen Einsatzes bekannt und beliebt. Die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Ruwer überbrachte der Beigeordnete Josef Kruft (FWG). In Vertretung des Kaseler Ortsbürgermeisters Karl-Heinrich Ewald (SPD) sprach der Beigeordnete Dirk Bootz (SPD) die Glückwünsche der Gemeinde aus. Abschließend wandten sich Paul und Lisa Neumann in sehr persönlichen Ansprachen an das Publikum und gaben dabei einen kleinen Einblick in ihre Arbeit mit und für die Jugend.

Neben den Eheleuten Neumann wurde Walter Berger aus Messerich (Eifelkreis Bitburg-Prüm) für sein sportliches und kommunalpolitisches Engagement geehrt. Weitere Ehrengäste waren die Landtagsabgeordneten Michael Billen (CDU), Nico Steinbach (SPD) sowie weitere Vertreter des Eifelkreises.

 Ralf Koster

Gelebtes Miteinander in Kasel

KASEL. Integration von Flüchtlingen live erleben konnte man am Wochenende in und um das Gemeindehaus in Kasel. Der ortsansässige Jugendring hatte in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Willkommen für Flüchtlinge im Ruwertal und auf den Höhen“ zum Café Welcome für die ganze Familie eingeladen.

Jung und Alt ist der Einladung gefolgt und erlebte bei bestem Sommerwetter ein paar schöne Stunden im Ruwertal . Rund um das Kaseler Gemeindehaus herrschte ein babylonisches Sprachgewirr, was aber der Stimmung und dem Spaß der Kinder keinen Abbruch tat. Im Freien  warteten zahlreiche Spiel- und Mitmachstände der Mobilen Spielaktion auf die neugierigen Besucher.  Großer Beliebtheit erfreuten sich vor allem die Kistenbahn, die Farbschleuder und die Hüpfburg.

Im Gemeindehaus trafen sich unterdessen die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen. Für Unterhaltung sorgten die Ruwertaler Alphornbläser aus Kasel. Musikinteressierte konnten sich im Probenraum bei Mitgliedern der Ruwertaler Winzerkapelle Kasel über die einzelnen Instrumente informieren.

Wie kam es zu dieser schönen Aktion? Im vergangenen Jahr hat der Jugendring Kasel eine öffentliche Bücherei in einer alten Telefonzelle ins Leben gerufen. Im Rahmen der Eröffnung dieser kleinen Bücherei wurde ein Fest mit Bücherflohmarkt durchgeführt. Schnell stand bei den Verantwortlichen des Vereins fest, dass der Erlös hieraus für ein Projekt im Rahmen der Flüchtlingsarbeit verwendet  werden soll. Der Vorstand nahm daraufhin Kontakt mit dem Netzwerk „Flüchtlinge“ auf und holte so für einen Nachmittag das Café Welcome, welches normalerweise einmal im Monat in Waldrach stattfindet, nach Kasel. Ergänzt wurde die Zusammenkunft um Spielaktionen für die Kinder, so dass der Ausflug ein Erlebnis für die ganze Familie wurde.

Im Netzwerk „Flüchtlinge“ engagieren sich Menschen aus dem zweiten Bezirk der evangelischen Kirchengemeinde Trier-Ehrang, der katholischen Pfarreiengemeinschaft Waldrach und aus der Verbandsgemeinde Ruwer. Der Jugendring Kasel ist ein Jugendverband, der seit mehr als 40 Jahren Jugendarbeit in und um Kasel leistet. Er veranstaltet neben vielen Aktionen und Ferienfreizeiten unter anderem das bekannte Kaseler Krompernfest, welches in diesem Jahr am Sonntag, 18.09.2016, rund um das Gemeindehaus stattfindet.

Ralf Koster

 

 

„Ich bin ein Buch – Holt mich hier raus“

JRK-Telefonzelle

Die Gruppenstunde der 12- bis 14-Jährigen Kinder des Jugendring Kasel e.V. möchte folgendes Projekt verwirklichen:

Öffentliche Bücherei in umfunktionierter Telefonzelle

Die Gemeinde Kasel hatte im Vorfeld schon mehrere Arbeiten ausgeführt, sodass die oben dargestellte Telefonzelle bereits auf dem Schulhofgelände ihren Platz gefunden. Nachdem die Inneneinrichtung  von den Senioren  des JRK fertiggestellt ist, steht sie unter der Betreuung der oben genannten Gruppenstunde. Unter dem Motto „Ich bin ein Buch – holt mich hier raus!“ kann man ein Buch ausleihen, es zurückbringen nach dem Lesen oder ein anderes Buch einstellen.

Um dieses Projekt verwirklichen zu können, braucht der Jugendring  Ihre Hilfe:

             Räumen Sie Ihren Bücherschrank!

Vom Bilderbuch bis zum Roman wird alles genommen. Je Haushalt limitiert der Jugendring die Annahme auf ca. die Größe einer Bananenkiste. Annahmetage sind: 25.09., 02.10., 09.10., jeweils von 19 bis 21 Uhr im Jugendraum des Gemeindehauses Kasel.

Mit diesem gespendeten Buchbestand werden die Regale der Telefonzelle gefüllt. Die restlichen Bücher werden anlässlich der feierlichen Eröffnung der kleinen Bibliothek

am Sonntag, dem 18. Oktober 2015 ab 14:30 Uhr

auf dem Schulhof in Kasel bei einem großen Bücherflohmarkt verkauft. Zudem wird es einen Waffelstand geben. Der Reinerlös dieser Aktion stellt der Jugendring Kasel e.V. der Flüchtlingshilfe für ein Projekt speziell mit Kindern zur Verfügung.

JRK-Logo

 

 

Die Lourdes-Kapelle und das Hexenkreuz

Nordwestlich von Kasel – auf halbem Wege nach Timpert gelegen und nahe dem sogenannten „Hexenkreuz“ – steht die Lourdes-Kapelle „Auf Hex“ – ein einachsiger und dreiseitig schließender Bau mit schönen Ziegelsteineinlagerungen und Sandsteinrahmungen. Das Innere des kleinen Gotteshauses zeigt eine spitzbogige Tonnnenschalung. Das einfache Gestühl der Kapelle stammt aus der alten Kaseler Kirche.

Die Kapelle wurde um 1914/15 aufgrund einer Stiftung der Familie Herrres-Gerard errichtet. Matthias Herres und seine Ehefrau Helena, geb. Casel, waren die Begründer des „Caseler Hofes“ – heute „Pauliner Hof“.  Während des ersten Weltkrieges war die Kapelle ein viel besuchter Gebetsort. 1962 ging das Kapellchen schließlich auf Grund eines notariellen Schenkungsaktes in das Eigentum der Pfarrgemeinde Kasel über.

Kapelle-StatueIm Dezember 2013 wurde die Lourdes-Statue von Unbekannten mutwillig zerstört oder bei einem Diebstahlversuch zertrümmert. In einer einzigartigen Hilfsaktion wurde nicht nur eine eine 100 Jahre alte Madonnenstatue erworben, sondern auch eine „Rundum-Sanierung“ der alten Kapelle durchgeführt. Sämtliche Kosten wurden durch großzügige Spenden von Privatpersonen, den Firmlingen und des Mütterstammtisch gedeckt. Für die Renovierungsarbeiten zeichnete sich die Kaseler Seniorengruppe verantwortlich. Die Einsegnung durch Pfarrer Willmes erfolgte am 11. Mai 2014.

Kapelle-KreuzNeben der Kapelle, im Schatten eines mächtigen Birnbaums, steht ein Sandsteinkreuz mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl 1663 und den Buchstaben „DIDR?R?“, deren Bedeutung bis heute unbekannt ist. Dieses 1,60 m hohe Sandsteinkreuz (es handelt sich um eine Kopie, das Original befindet sich auf dem Kaseler Friedhof) steht auf einer Flur, die die Kaseler heute noch „off Hex“ nennen. Hier haben Hexenverbrennungen stattgefunden. Die Darstellung des Corpus Christi am Kreuz über einem Holzgerüst, aus dem Flammen empor züngeln, bestätigt den Volksmund. Die Inschrift „JNRI“ wird getragen von einem Gestaltungselement, das zwei gefalteten Händen ähnlich sein könnte.

Die Gerichtsakten belegen, dass zwischen 1580 und 1630 neunzehen „Hexen“ und „Hexer“ hier in Kasel verbrannt wurden. Sicherlich ist dieses Steinkreuz als Grabstein für die unschuldig Gerichteten zu verstehen, gleichzeitig aber auch als Bitte für das Seelenheil der Gemarterten und als Abbitte für die ihnen zugefügten Qualen.

Maria-Peters-Platz

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Der Maria-Peters-Platz an der Gabelung Hauptstraße/St.Irminen-Straße erinnert an die Kaseler Heimatdichterin Maria Peters (*1892, †1973), die unzählige Gedichte und Erzählungen sowohl in Hochdeutsch als auch in Kaseler Mundart verfasst hat.

IMG_0055Eines ihrer bekanntesten Mundartgedichte ist „Öt Pömpelchen an der Gaaß“. Ein solches „Pömpelchen“, also eine Handständerpumpe, wurde auf dem Maria-Peters-Platz errichtet, das Gedicht in Kaseler Mundart ist auf einer Stele nachzulesen.

 

 

Gemeindehaus Kasel

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Das Gemeindehaus Kasel in der Nikolausstraße verfügt über Vereins-, Gruppen- und Jugendräume sowie einen Gemeindesaal für 230 Personen.

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Hier befindet sich auch das Gemeindebüro, wo dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters stattfindet.

Das Haus  wurde 1982 an Stelle eines ehemaligen Schreinereigebäudes errichtet. In den Jahren 2003 bis 2005 erfolgte eine Teilrenovierung und die Errichtung eines barrierefreien Zugangs.

Gemeindehaus-Logo

„First Responder Kasel/Mertesdorf“ stellen sich vor

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Kasel haben sich die „First Responder Kasel/Mertesdorf“ vorgestellt – vertreten durch Daniel Hofmann (Kasel) und Daniel Simon (Mertesdorf). Insgesamt sind derzeit in Kasel zwei und in Mertesdorf ein „First Responder“ ansässig.

Zunächst beleuchtete Ortsbürgermeister Ewald die anfangs recht schwierige Suche der Gemeinde nach geeigneten Personen. Man hat die zu besetzenden Stellen zweimal ausgeschrieben, worauf sich letztlich die heute tätigen Ersthelfer gemeldet haben. Mit der aktuellen Situation in Kasel kann man zufrieden sein, wünschenswert wäre ggf. ein weiterer Ersthelfer in Mertesdorf.

Zudem ging man lange Zeit auch davon aus, dass für die Gemeinden Kasel und Mertesdorf auf Grund der räumlichen Nähe zur Rettungswache in Trier-Ehrang keine First Responder zur Überbrückung des Zeitintervalls bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erforderlich wären. Doch dies hat sich letztlich als Trugschluss herausgestellt, auch die Anfahrt ins untere Ruwertal kann sich mitunter recht lange hinziehen und am Notfallort müssen lebensrettende Erstmaßnahmen eingeleitet werden.

Doch was sind eigentlich „First Responder“? „First Responder“ heißt nichts anderes als Sanitäter vor Ort. Wird über die 112 ein Notfall gemeldet, der neben dem Rettungsdienst den Einsatz eines Notarztes erforderlich macht, so werden zeitgleich auch alle vor Ort verfügbaren „First Responder“ mitalarmiert. Sofern einer der „Helfer vor Ort“ verfügbar ist, meldet er seine Einsatzbereitschaft an die Notfallzentrale zurück und fährt zum entsprechenden Notfallort. Der „First Responder“ ist durch seine räumliche Nähe meist schon nach wenigen Minuten vor Ort, sei es in Privathäusern oder auch an Unfallorten, wie z.B.  auf der L151 (ehem. B52). Somit können  frühzeitig lebenswichtige Maßnahmen ergriffen werden und das  „therapiefreie Intervall“ – also die Zeit vom Absetzen des Notrufes bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt – überbrückt werden.

In vielen Notfallsituationen ist der Faktor Zeit entscheidend für die Überlebenschancen des Patienten. Die First Responder sind seit November 2013 im Einsatz und haben schon in einigen Notfällen schnelle und wichtige Erstmaßnahmen durchgeführt. Ihre Arbeit ist komplett ehrenamtlich.

Sie müssen sich ihr Wissen in einer Ausbildung von mindestens 80 Unterrichtseinheiten aneignen und ständig fortbilden. Der Ausstattungszustand der Ersthelfer ist daher auch abhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand. Um effektiv arbeiten zu können, sind die First Responder auf Spenden angewiesen. So konnten durch finanzielle Unterstützung der VG Ruwer neue Jacken angeschafft und die Geräte und Taschen (Verbrauchsmaterial usw.) gewartet werden.

Der Jugendring Kasel e.V. unterstützte die „First Responder“ kürzlich durch Bereitstellung eines Defibrillators für die Ersthelfer in Kasel. Und auch viele Privatfamilien unterstützen die First Responder als Zeichen der Dankbarkeit, nachdem sie ihre Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Das Spendenkonto für die „First Responder Ruwertal“ kann bei der Verbandsgemeinedeverwaltung Ruwer in Waldrach erfragt werden.

Daniel Hofmann und Daniel Simon stellten sich den vielen Fragen der Kaseler Ratsmitglieder. Einstimmig war man der Meinung, dass die Ersthelfer sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Arbeit der „First Responder“ und vor allem deren Finanzierung ist leider vielen Mitbürgern nicht hinreichend bekannt. Durch weitere Publikationen im Amtsblatt, dem Ruwerkurier sowie ggf. durch Präsenz vor Ort auf Veranstaltungen, z.B. dem anstehenden „Krompernfest“,  soll den „First Respondern“ die Gelegenheit gegeben werden, sich und ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.  Eine weitere Präsentation ist im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung in Mertesdorf geplant. Ortsbürgermeister Ewald bedankte sich abschließend bei den beiden Herren für ihre aufschlussreiche Vorstellung und wünschte weiterhin viel Erfolg für die weiteren Einsätze.

Jahreshauptversammlung des Jugendring Kasel e.V. mit Neuwahl des Vorstandes

Am Sonntag, 01. Februar 2015, fand im Gemeindehaus Kasel die diesjährige Jahreshauptversammlung des Jugendring Kasel e.V. mit Neuwahl des Vorstandes statt.

Der Vereinsvorsitzende Paul Neumann begrüßte hierzu die anwesenden Vereinsmitglieder und Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald und blickte zurück auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2014, in dem der Jugendring zudem auch Ausrichter des traditionellen „Ruwerweinfestes“ war.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Jugendring nunmehr seit 40 Jahren ehrenamtliche Jugendarbeit in Kasel betreibt und dies weit über die Grenzen des Ortes und des Ruwertales hinaus Lob und Anerkennung findet. Dies unterstrich auch Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald in seinem Grußwort.

Aber auch die weiteren gelungenen Aktionen des Vereins, wie z.B. der Bienenworkshop im Sommer, eine Pilzwanderung oder die Kinderkulturtage im Herbst kamen zur Sprache. Des Weiteren wurde auf die regelmäßig stattfinden Ferienfreizeiten in Holland oder auf die zuletzt stattgefundene Skifreizeit in der Wildschönau hingewiesen, die in diesem Jahr bereits zum 20. Male stattfand.

Herr Neumann bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Anschließend fanden die Neuwahlen des Vorstandes mit nachfolgendem Ergebnis statt:

1. Vorsitzender Paul Neumann
2. Vorsitzende Melanie Jakoby
1. Kassierer Ralf Koster
2. Kassierer Uli Blees
Kassenprüfer: Wilfried Bergmann
Walter Resch
Schriftführerin: Lisa Neumann
Beisitzer/innen: Ute Bettendorf
Hajo Blum
Sandra Frigerio
Christoph Jakobs
Annkatrin Ogrodnik
Kathrin Reinert

Der Vorsitzende gratulierte den neu und wiedergewählten Vorstandsmitgliedern und freut sich auf eine angenehme Zusammenarbeit.

Abschließend wurde kurz auf die in 2015 geplanten Aktionen hingewiesen. Neben den bekannten und wiederkehrenden Aktionen soll unter anderem eine alte Telefonzelle als „öffentlicher Bücherschrank“ in Kasel installiert werden –  wie dies in Großstädten bisher schon erfolgreich praktiziert wird. In die gesamten Planungs- und Umsetzungsarbeiten sollen die Jugendlichen mit eingebunden werden.

Man darf also weiterhin auf die Aktionen des Vereins im 41. Jahr seines Bestehens gespannt sein.

 

Kaseler neuer Hauptmoderator der „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“

Am 03. November 2014 startete im SWR-Fernsehen die neue, verlängerte Nachrichtenausgabe der „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“.

Hauptmoderator und Anchorman dieses neuen Formats ist Sascha Becker, 1975 in Trier geboren und in Kasel aufgewachsen.

Am 31. Oktober 2014 stellte der SWR den neuen Hauptmoderator, der mittlerweile in Mainz lebt, in einem sehr persönlichen Beitrag vor. Gedreht wurde natürlich auch in Kasel, wo Sascha Becker den Kindergarten und die Grundschule besuchte und Mitglied des örtlichen Musikvereins war.

Zum Beitrag auf der SWR-Homepage:

http://www.swr.de/landesschau-rp/persoenlich/ganz-privat-sascha-becker/-/id=8504226/did=14447458/nid=8504226/18dv13w/