Alle Beiträge von Ralf Koster

Maria-Peters-Platz

IMG_0053 IMG_0054

Der Maria-Peters-Platz an der Gabelung Hauptstraße/St.Irminen-Straße erinnert an die Kaseler Heimatdichterin Maria Peters (*1892, †1973), die unzählige Gedichte und Erzählungen sowohl in Hochdeutsch als auch in Kaseler Mundart verfasst hat.

IMG_0055Eines ihrer bekanntesten Mundartgedichte ist „Öt Pömpelchen an der Gaaß“. Ein solches „Pömpelchen“, also eine Handständerpumpe, wurde auf dem Maria-Peters-Platz errichtet, das Gedicht in Kaseler Mundart ist auf einer Stele nachzulesen.

 

 

Gemeindehaus Kasel

IMG_0012

Das Gemeindehaus Kasel in der Nikolausstraße verfügt über Vereins-, Gruppen- und Jugendräume sowie einen Gemeindesaal für 230 Personen.

Dr_018_b
Hier befindet sich auch das Gemeindebüro, wo dienstag von 18.00 bis 19.00 Uhr die Sprechstunde des Ortsbürgermeisters stattfindet.

Das Haus  wurde 1982 an Stelle eines ehemaligen Schreinereigebäudes errichtet. In den Jahren 2003 bis 2005 erfolgte eine Teilrenovierung und die Errichtung eines barrierefreien Zugangs.

Gemeindehaus-Logo

„First Responder Kasel/Mertesdorf“ stellen sich vor

In der letzten Sitzung des Gemeinderates Kasel haben sich die „First Responder Kasel/Mertesdorf“ vorgestellt – vertreten durch Daniel Hofmann (Kasel) und Daniel Simon (Mertesdorf). Insgesamt sind derzeit in Kasel zwei und in Mertesdorf ein „First Responder“ ansässig.

Zunächst beleuchtete Ortsbürgermeister Ewald die anfangs recht schwierige Suche der Gemeinde nach geeigneten Personen. Man hat die zu besetzenden Stellen zweimal ausgeschrieben, worauf sich letztlich die heute tätigen Ersthelfer gemeldet haben. Mit der aktuellen Situation in Kasel kann man zufrieden sein, wünschenswert wäre ggf. ein weiterer Ersthelfer in Mertesdorf.

Zudem ging man lange Zeit auch davon aus, dass für die Gemeinden Kasel und Mertesdorf auf Grund der räumlichen Nähe zur Rettungswache in Trier-Ehrang keine First Responder zur Überbrückung des Zeitintervalls bis zum Eintreffen der Rettungskräfte erforderlich wären. Doch dies hat sich letztlich als Trugschluss herausgestellt, auch die Anfahrt ins untere Ruwertal kann sich mitunter recht lange hinziehen und am Notfallort müssen lebensrettende Erstmaßnahmen eingeleitet werden.

Doch was sind eigentlich „First Responder“? „First Responder“ heißt nichts anderes als Sanitäter vor Ort. Wird über die 112 ein Notfall gemeldet, der neben dem Rettungsdienst den Einsatz eines Notarztes erforderlich macht, so werden zeitgleich auch alle vor Ort verfügbaren „First Responder“ mitalarmiert. Sofern einer der „Helfer vor Ort“ verfügbar ist, meldet er seine Einsatzbereitschaft an die Notfallzentrale zurück und fährt zum entsprechenden Notfallort. Der „First Responder“ ist durch seine räumliche Nähe meist schon nach wenigen Minuten vor Ort, sei es in Privathäusern oder auch an Unfallorten, wie z.B.  auf der L151 (ehem. B52). Somit können  frühzeitig lebenswichtige Maßnahmen ergriffen werden und das  „therapiefreie Intervall“ – also die Zeit vom Absetzen des Notrufes bis zum Eintreffen von Rettungsdienst und Notarzt – überbrückt werden.

In vielen Notfallsituationen ist der Faktor Zeit entscheidend für die Überlebenschancen des Patienten. Die First Responder sind seit November 2013 im Einsatz und haben schon in einigen Notfällen schnelle und wichtige Erstmaßnahmen durchgeführt. Ihre Arbeit ist komplett ehrenamtlich.

Sie müssen sich ihr Wissen in einer Ausbildung von mindestens 80 Unterrichtseinheiten aneignen und ständig fortbilden. Der Ausstattungszustand der Ersthelfer ist daher auch abhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand. Um effektiv arbeiten zu können, sind die First Responder auf Spenden angewiesen. So konnten durch finanzielle Unterstützung der VG Ruwer neue Jacken angeschafft und die Geräte und Taschen (Verbrauchsmaterial usw.) gewartet werden.

Der Jugendring Kasel e.V. unterstützte die „First Responder“ kürzlich durch Bereitstellung eines Defibrillators für die Ersthelfer in Kasel. Und auch viele Privatfamilien unterstützen die First Responder als Zeichen der Dankbarkeit, nachdem sie ihre Hilfe in Anspruch nehmen mussten. Das Spendenkonto für die „First Responder Ruwertal“ kann bei der Verbandsgemeinedeverwaltung Ruwer in Waldrach erfragt werden.

Daniel Hofmann und Daniel Simon stellten sich den vielen Fragen der Kaseler Ratsmitglieder. Einstimmig war man der Meinung, dass die Ersthelfer sehr gute und wichtige Arbeit leisten. Die Arbeit der „First Responder“ und vor allem deren Finanzierung ist leider vielen Mitbürgern nicht hinreichend bekannt. Durch weitere Publikationen im Amtsblatt, dem Ruwerkurier sowie ggf. durch Präsenz vor Ort auf Veranstaltungen, z.B. dem anstehenden „Krompernfest“,  soll den „First Respondern“ die Gelegenheit gegeben werden, sich und ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.  Eine weitere Präsentation ist im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung in Mertesdorf geplant. Ortsbürgermeister Ewald bedankte sich abschließend bei den beiden Herren für ihre aufschlussreiche Vorstellung und wünschte weiterhin viel Erfolg für die weiteren Einsätze.

Jahreshauptversammlung des Jugendring Kasel e.V. mit Neuwahl des Vorstandes

Am Sonntag, 01. Februar 2015, fand im Gemeindehaus Kasel die diesjährige Jahreshauptversammlung des Jugendring Kasel e.V. mit Neuwahl des Vorstandes statt.

Der Vereinsvorsitzende Paul Neumann begrüßte hierzu die anwesenden Vereinsmitglieder und Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald und blickte zurück auf das erfolgreiche Jubiläumsjahr 2014, in dem der Jugendring zudem auch Ausrichter des traditionellen „Ruwerweinfestes“ war.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der Jugendring nunmehr seit 40 Jahren ehrenamtliche Jugendarbeit in Kasel betreibt und dies weit über die Grenzen des Ortes und des Ruwertales hinaus Lob und Anerkennung findet. Dies unterstrich auch Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Ewald in seinem Grußwort.

Aber auch die weiteren gelungenen Aktionen des Vereins, wie z.B. der Bienenworkshop im Sommer, eine Pilzwanderung oder die Kinderkulturtage im Herbst kamen zur Sprache. Des Weiteren wurde auf die regelmäßig stattfinden Ferienfreizeiten in Holland oder auf die zuletzt stattgefundene Skifreizeit in der Wildschönau hingewiesen, die in diesem Jahr bereits zum 20. Male stattfand.

Herr Neumann bedankte sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit. Anschließend fanden die Neuwahlen des Vorstandes mit nachfolgendem Ergebnis statt:

1. Vorsitzender Paul Neumann
2. Vorsitzende Melanie Jakoby
1. Kassierer Ralf Koster
2. Kassierer Uli Blees
Kassenprüfer: Wilfried Bergmann
Walter Resch
Schriftführerin: Lisa Neumann
Beisitzer/innen: Ute Bettendorf
Hajo Blum
Sandra Frigerio
Christoph Jakobs
Annkatrin Ogrodnik
Kathrin Reinert

Der Vorsitzende gratulierte den neu und wiedergewählten Vorstandsmitgliedern und freut sich auf eine angenehme Zusammenarbeit.

Abschließend wurde kurz auf die in 2015 geplanten Aktionen hingewiesen. Neben den bekannten und wiederkehrenden Aktionen soll unter anderem eine alte Telefonzelle als „öffentlicher Bücherschrank“ in Kasel installiert werden –  wie dies in Großstädten bisher schon erfolgreich praktiziert wird. In die gesamten Planungs- und Umsetzungsarbeiten sollen die Jugendlichen mit eingebunden werden.

Man darf also weiterhin auf die Aktionen des Vereins im 41. Jahr seines Bestehens gespannt sein.

 

Kaseler neuer Hauptmoderator der „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“

Am 03. November 2014 startete im SWR-Fernsehen die neue, verlängerte Nachrichtenausgabe der „Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz“.

Hauptmoderator und Anchorman dieses neuen Formats ist Sascha Becker, 1975 in Trier geboren und in Kasel aufgewachsen.

Am 31. Oktober 2014 stellte der SWR den neuen Hauptmoderator, der mittlerweile in Mainz lebt, in einem sehr persönlichen Beitrag vor. Gedreht wurde natürlich auch in Kasel, wo Sascha Becker den Kindergarten und die Grundschule besuchte und Mitglied des örtlichen Musikvereins war.

Zum Beitrag auf der SWR-Homepage:

http://www.swr.de/landesschau-rp/persoenlich/ganz-privat-sascha-becker/-/id=8504226/did=14447458/nid=8504226/18dv13w/